Wann:
28.11.2017 um 19:00
2017-11-28T19:00:00+01:00
2017-11-28T19:15:00+01:00
Wo:
Pfarrsaal der Pfarre Furth/Göttweig
Kirchengasse 12
3511 Furth bei Göttweig
Österreich
Kontakt:
Pater Dr. Josef Lackstätter
02732/82164

Große Teile Mittel- und Zentralasiens waren über viele Jahrzehnte touristisch unbekannt, teilweise Bestandteil der ehemaligen Sowjetunion und damit Sperrgebiet oder nur unter großen Entbehrungen zu bereisen. Kriege oder Bürgerkriege verhinderten das Durchqueren mancher Gebiete oder Überschreiten von Grenzen. Auch heute noch wagen wenige Europäer diese Regionen zu bereisen, deren Natur von riesigen Wüsten, wunderschönen endlosen Steppen und hohen Gebirgszügen gekennzeichnet wird. Die Gebirgsketten erstrecken sich, von einem Knoten (Pamir, Karakorum) ausgehend über tausende Kilometer in mehrere Richtungen. Eine bunte Vielfalt verschiedener Völker bewohnt diese Region, aber viele hier lebenden Menschen ziehen vermehrt in schnell wachsende Städte und folgen dabei eigentlich den altbekannten Seidenstraßen.

Nach einem 4 bis 5 stündigen Flug von Istanbul ausgehend und einer Weiterfahrt in ländliche Gebiete bringt dies schlussendlich asiatisches Flair. Die größeren kulturellen und weltanschaulichen Unterschiede zeigen sich dabei in der Nord-Süd-Richtung. Manches ruft Interesse aufgrund eines fremden Erscheinungsbildes hervor, manche Landschaftsbilder oder kulturelle Formen erscheinen vertraut und erwecken Assoziationen mit dem Alpenraum. Seit prähistorischen Zeiten sind viele Völker hier durchgezogen und es existieren dadurch lang bewahrte Traditionen, welche einen gewissen Halt in Zeiten großer Änderungen vermitteln. Am Beispiel beruflicher und privater Aufenthalte seit 2002 in dieser Region möchte Herr Dr. Roman Lahodynsky, Geologe und Honorarprofessor am Kirgisischen Institut für Bergbau und Bergbautechnologie (Bischek), die dabei gewonnen Erfahrungen und Eindrücke von Natur und Mensch im Zentrum Asiens in seinem Vortrag schildern.

Eine Veranstaltung der Pfarre Furth bei Göttweig