Regionales Zusammenspiel mit großem Ziel

Der Dunkelsteinerwald und das Stift Göttweig bewerben sich für die NÖ Landesausstellung 2023

Seit 16.11.2017 ist es offiziell – Unsere Gemeinde Furth bei Göttweig ist ein Teil der Bewerbung für die NÖ Landesausstellung 2023. Gemeinsam mit ihrem kulturellen und spirituellen Zentrum Stift Göttweig hat sich die Standortgemeinde Furth bei Göttweig, zusammen mit den Gemeinden Bergern im Dunkelsteinerwald, Dunkelsteinerwald, Hafnerbach, Inzersdorf-Getzersdorf, Karlstetten, Mautern an der Donau, Nussdorf ob der Traisen, Paudorf, Rossatz-Arnsdorf, Schönbühel-Aggsbach, Statzendorf und Wölbling im Herbst 2017 dazu entschlossen, sich um die Ausrichtung zu bewerben. Dieses gemeinsame Projekt wurde in allen Gemeinden bereits durch einen Gemeinderatsbeschluss fixiert.

Schon lange schwebte der Gedanke einer Landesausstellungsbewerbung der Region in der Luft, bis Mitte November nun endlich der Startschuss dazu fiel. Das Thema der Bewerbung war schnell klar – „Musik“, denn diese eignet sich bestens, um möglichst viele Menschen aktiv in den Bewerbungsprozess einzubinden. „Überall gibt es Kulturvereine, wir haben eine Vielzahl professioneller Musiker und Komponisten und in der ganzen Region gibt es zahlreiche, attraktive Orte, an denen man Musik erlebbar machen kann.“, so unsere Bürgermeisterin Gudrun Berger. Bereits während den ersten vorbereitenden Workshops im Herbst 2017 fand das Thema großen Zuspruch. „Die Begeisterung aller Teilnehmer war sofort spürbar, und man hat ganz deutlich den Wunsch nach einem Zusammenspiel in der Region wahrnehmen können!“ Gemeinsam mit Franz Penz (Bgm. Dunkelsteinerwald), Karin Gorenzel (Bgm. Wölbling) und Mag. Gerhard Grabner (Wirtschaftsdirektor Stift Göttweig) bildet Bgm. Gudrun Berger die Steuerungsgruppe der ARGE Landessausstellung 2023 Göttweig/Dunkelsteinerwald und fungiert weiter auch als deren Sprecherin.

Das Benediktinerstift Göttweig soll mit einer zentralen Ausstellung der Hauptaustragungsort der Landesausstellung sein. Für Abt Columban Luser OSB war es von Anfang an klar, dass das Stift diese Landesausstellung nur gemeinsam mit dem Dunkelsteinerwald ausrichten möchte: „Wir sind einer der größten Arbeitgeber in der Region und mit dieser über Jahrhunderte eng verbunden.“ Auch zur Sanierung des Daches haben viele Menschen aus der Region dank ihrer Spenden wesentlich beigetragen, erinnert der Abt  und präzisiert seine Sicht auf die Bewerbung: „Wir mögen das weithin sichtbare Zentrum darstellen, in der Region sind wir aber ein Partner unter Gleichen – und so wollen wir uns auch im Rahmen der Landesausstellung präsentieren.“

In der ersten Jahreshälfte 2018 wird das Projekt auch in unserer Gemeinde detailliert vorgestellt und alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, mitzumachen. Für eine erfolgreiche Entwicklung benötigt es Kreativität, Ideen und Zusammenarbeit die das Projekt lebendig und zu etwas ganz Besonderem machen.

Bei der Landesausstellung 2023 soll es in allen teilnehmenden Gemeinden ein dichtes Angebot rund um die zentrale Ausstellung am Göttweiger Berg geben. „Wer diese Landesausstellung wirklich gesehen haben möchte, der muss auch unsere Gemeinden besucht haben“, so unsere Bürgermeisterin, für die der kulturtouristische Aspekt der Landesausstellung Hand in Hand mit einer nachhaltigen Regionalentwicklung geht: „Der Dunkelsteinerwald ist eine lebenswerte ländliche Region inmitten der Städte St. Pölten, Krems und Melk, die wir im Rahmen der Bewerbung zur Landesausstellung – gemeinsam mit all ihren Bewohnerinnen und Bewohnern – weiterentwickeln wollen. Gleichzeitig freuen wir uns darauf, viele Menschen auf unsere schöne Heimat neugierig zu machen!“