Zuletzt aktualisiert am 10. März 2021 um 14:07 Uhr

Liebe Bürgerinnen und Bürger!

Die Bezirkshauptmannschaft Krems übermittelt aufgrund immer wieder auftretender Fragen zur Zulässigkeit des Verbrennens von biogenen Materialien außerhalb dafür bestimmter Anlagen und damit in Zusammenhang stehender Anzeigen und Anfragen aus der Bevölkerung folgende Dartstellung:
Grundsätzlich ist das Verbrennen biogener sowie nicht biogener Materialien nach den Bestimmungen des Bundesluftreinhaltegesetzes – BLRG, BGBl. I Nr. 137/2002, idF BGBl. I Nr. 58/2017, außerhalb dafür bestimmter Anlagen, somit also insbesondere im Freien auf Feldern, in Weinbergen und dergleichen, verboten.
Für biogene Materialien, das sind unbehandelte Materialien pflanzlicher Herkunft, zum Beispiel Stroh, Holz, Rebholz, Baum- und Grasschnitt, bestehen einerseits bereits nach diesem Gesetz Ausnahmen. Derart vom allgemeinen Verbot ausgenommen sind etwa das Verbrennen im Freien im Rahmen von Übungen zur Brand- und Katastrophenbekämpfung, Grill- und Lagerfeuer sowie das Abflammen als Hitzebehandlung von bewachsenen oder unbewachsenen Böden im Rahmen der integrierten Produktion bzw. biologischen Wirtschaftsweise.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt .
Für Verstöße ist eine Geldstrafe bis zu € 3.630,– vorgesehen.